Benutzername: Passwort:

CONTAXE Hilferuf an den SPD-Vorsitzenden und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel

Offener Brief an Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender und Wirtschaftsminister


Sehr geehrter Herr Gabriel

Einer innovativen europäischen Technologie droht das Aus, da es augenscheinlich niemanden gibt, der dem rechtswidrigen Marktverhalten von Google Einhalt gebietet. Sie selbst kennen die in diesem Zusammenhang von Springer-Chef Mathias Döpfner unlängst in der FAZ gegen Google geäusserten Vorwürfe.

Unser kleines, sehr innovatives Technologieunternehmen ist ein prominentes Opfer des vielfach missbräuchlichen Marktverhaltens von Google, das in der Vergangenheit nur deshalb möglich war, weil Politik, Justiz und Kartellbehörden nicht dagegen eingeschritten sind.

Das von der EU-Kommission seit rund dreieinhalb Jahren geführte - offensichtliche - Scheinverfahren gegen Google stinkt zum Himmel, und kann aus der Sicht der uns vorliegenden Fakten nur als Ergebnis ausufernder politischer Korruption, Desinteresse oder fahrlässiger Uninformiertheit bezeichnet werden.

In einer Vielzahl von Veröffentlichungen weisen wir seit einem Jahr auf die Missstände hin. Der offene Brief an die Google-Chefjuristin Wettbewerb, Julia Holtz, veröffentlicht am 30. April 2014, fasst den Sachverhalt samt Ursachen schonungslos zusammen.

Google, das Faustrecht und seine schlimmen Folgen

Dass dieser Brief bis heute nicht beantwortet wurde, liegt auf der Hand. Man hat wohl kein Interesse daran, dass die breite Öffentlichkeit unbequeme Wahrheiten erfährt, und die stetig wachsende Abneigung gegen Politiker und Lobbyisten noch grösser wird. Gerade auch vor dem Hintergrund der anstehenden Europawahl, und des von der EU-Kommission geplanten Freihandelsabkommens TTIP, in dessen Folge hiesige Verbraucher endgültig zur Schlachtbank geführt, und den Interessen einer habgierigen US-Konzern-Lobby geopfert werden.

Als Geschäftsführer des Unternehmens CONTAXE habe ich alle Register gezogen, und dabei auch nicht davor zurückgeschreckt, den drei Google-Chefs Eric Schmidt, Larry Page, und Sergey Brin, Schläge anzubieten - und dies, obwohl ich selbst gegen jede Form der Gewalt bin. Aus heutiger Sicht der Dinge scheint dies jedoch die einzige Möglichkeit zu sein die dissozialen Persönlichkeitsstörungen, unter denen diese drei Herren offensichtlich leiden, nachhaltig zu heilen.

Bitte schreiten Sie ein, damit eine innovative, europäische Technologie vor dem Untergang bewahrt wird, und tausende Nutzer nicht als Opfer zurückbleiben.

Freundlichen Grüsse
Matthis Hofmann


Newsfeed abonnieren Newsfeed abonnieren
Veröffentlicht in News am 12.05.2014 von CONTAXE.


Kommentare

Kommentar schreiben

Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen erlauben wir nur angemeldeten Mitgliedern das Schreiben von Kommentaren in unserem Blog. Wenn du bereits angemeldet bist, wird nach dem Einloggen an dieser Stelle die Kommentarfunktion für diesen Beitrag zu finden sein.

Mr. WongFavoritenYiggDiggDel.icio.usSlashdotYahooGoogleTechnorati