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Blogbeiträge vom April 2014

Alle Beiträge dieses Monats werden nach Datum geordnet aufgelistet.


Die Werbeplattform CONTAXE, die sich ab Juli 2007 als Affiliate-Netzwerk mit hochfunktionaler Technologie als direkter Wettbewerber zum Marktführer und Quasi-Monopolisten Google positioniert hatte, stellt ab sofort seinen Betrieb ein. Die Gründe hierfür haben wir in den zurückliegenden Veröffentlichungen in unserem Blog hinreichend dargestellt (siehe unten). Der aktuelle offene Brief unseres Geschäftsführers Matthias Hofmann an Julia Holtz, Google-Direktorin Wettbewerb, gibt noch einmal das Wesentliche wieder.

 

Vor mehr als einem Jahr haben wir erstmals auf die Missstände aufmerksam gemacht. Bis heute hatten Politik, Wettbewerbsbehörden und Justiz genügend Zeit dem gravierenden Fehlverhalten von Google ein Ende zu bereiten. Dies ist leider nicht geschehen, und es gibt auch keine Anzeichen, dass sich hieran in Zukunft etwas ändert. Hierfür müsste zunächst der tiefe Korruptionssumpf in Brüssel trockengelegt werden. Und damit ist nicht zu rechnen.

Wie geht es nun weiter?

Es ist weiterhin geplant CONTAXE zu verkaufen. Google liess uns über Julia Holtz, Direktorin Wettbewerb, auf Anfrage mitteilen, dass kein Mangel an Käufern bestehe, da sich der europäische Werbemarkt in einem funktionierenden Wettbwerb befände. Obwohl wir seit drei Monaten vergeblich nach einem Käufer suchen, möchten wir uns derzeit nicht zu der Aussage hinreissen lassen, dass Julia Holtz eine Lügnerin ist. Als Chefjuristin Wettbewerb im Hause Google steht ihr das umfassenste juristisches Know-how zur Verfügung. Dazu hat sie weitgehende Kenntnisse des europäischen Werbemarktes, weshalb wir nicht davon ausgehen wollen, dass Google uns zu allerletzt auch noch dreist anlügt, nachdem das Unternehmens uns bereits jahrelang schwer geschädigt hat.

Wo kann man CONTAXE kaufen?

Damit sich ein möglichst breiter Interessentenkreis ein Bild von CONTAXE machen kann, erfolgt der Verkauf auf Ebay, wobei etwaige Gebote anonym abgegeben werden können. Sollte, wider Erwarten, der komplette Verkauf von CONTAXE entgegen der Aussage von Google doch nicht möglich sein (komplett bedeutet Geschäftsmodell einschliesslich Netzwerk und Technik), bleibt nur die Möglichkeit des Verkaufs “in Einzelteilen”.

Was ist CONTAXE eigentlich?

Unsere Imagebroschüre gibt einen groben Überblick über die multifunktionalen Leistungen dieser einzigartigen Werbeplattform. Eine umfassende Beschreibung von Technologie und Netzwerk gibt es in der Ebay-Auktion.

Nach welchem Massstab erfolgt die Ansetzung des Verkaufspreises.

Gäbe es einen gesunden Anbieterwettbewerb in der Online-Werbebranche, wäre CONTAXE heute sicherlich mehrere 100 Mio € Wert, weil eine entsprechende Reichweite vorhanden wäre. Wenn ein etwaiger Käufer Zugang zu den Google-/Doubleclick-Markplätzen hat, Google-Backfill nutzen kann oder sonstwie von einer direkten oder indirekten Zusammenarbeit mit Google profitieren kann (Google hat uns eine Kooperation verwehrt), wird er mit dem vielseitigen Angebot und der hochskalierbaren wie auch sehr kostengünstigen Technologie sehr profitabel arbeiten und CONTAXE dann zügig dahin führen können, wo wir einst hin wollten.

Wir haben uns bei der nicht einfachen Bewertung des Netzwerks (ohne Technologie) an einer Formel orientiert, die uns ein Interessent übermittelt hatte, nämlich Klickzahl des bisher besten Monats der Werbeplattform pro Tag “25.000” x Klickpreis “0,30 (0,20) Cent” x 365 (730) Tage x Share 50 %.  Diese Formel ist sehr Käufer-orientiert, und dennoch ist der hieraus errechnete Kaufpreis deutlich höher als Startpreis und Sofortkaufen-Preis in der Ebay-Auktion.

Was passiert mit meinem Konto-Guthaben?

Wenn CONTAXE komplett verkauft wird, wird wohl der neue Eigentümer die bisherigen Auszahlungsroutine, möglicherweise auch in etwas veränderter Form, fortführen. Sollte ein Verkauf von CONTAXE nur in Einzelteilen möglich sein, ist eine Liquidation derart geplant, dass von den Erlösen alle rechtmässigen Anspruchssteller bedient werden.

Hat CONTAXE Verbindlichkeiten bei Banken oder anderen Kreditgebern?

CONTAXE ist einer der wenigen innovativen Technologieentwicklungen, die ohne Bankkredite oder Venture Capital realisiert wurden. Dies war nur möglich mit einem rigorosen Kostenmanagement und permanenten Reinvestitionen, besonderem Einsatzwillen, Kreativität und Verzicht auf stattliche Löhne und Tantiemen.

Was passiert wenn sich überhaupt kein Käufer für CONTAXE findet?

Sollte es sich herausstellen, dass CONTAXE trotz des niedrig angesetzten Verkaufspreises keinen Käufer findet, und auch in Einzelteilen nicht zu verkaufen ist, bleibt als letzter Weg nur noch der traurige Gang zum Konkursrichter, bei dem dann etwaige Ansprüche geltend gemacht werden können.

Um diesen traurigen Gang zu vermeiden, ist unser Geschäftsführer sogar dazu bereit sich mit den drei Google-Chefs Larry Page, Eric E. Schmidt und Sergey Brin öffentlichkeitswirksam zu prügeln. Seine durchaus ernstgemeinte Bemerkung "Ich würde den drei hohen Herren Eric Schmidt, Larry Page und Sergey Brin gerne einmal so richtig aufs Maul hauen", gemacht am Rande der letzten Aktionärsversammlung, kann man in seinem offenen Brief an Frau Julia Holtz, Direktorin Wettbewerb von Google, lesen. Für den Fall, dass CONTAXE keinen Käufer findet - vielleicht findet sich ja dann ein Sponsor für eine derartige Boxveranstaltung?

Kann ich irgendwie mithelfen, dass die Idee CONTAXE weitergeführt wird und damit tatsächlich noch eine ernsthafte Google-Alternative wird?

Websitebetreiber suchen händeringend nach einer Google-Alternative. Jeder, der auf seiner Website auf die Umstände des Ende von CONTAXE und die Ebay-Auktion hinweist, hilft bei der Käufersuche. Dazu informiert er andere über die Missstände in der europäischen Politik. Vielleicht hat es dann unser Nachfolger irgendwann leichter, weil es Politiker gibt, denen Verbraucherschutz und freier Wettbewerb wichtiger ist als die Optimierung der eigenen Vermögensverhältnisse.

Rückfragen im Zusammenhang mit dem Verkauf von CONTAXE beantwortet unser Geschäftsführer, Matthias Hofmann, unter +41 (0)525 112277.

 

Bisherige Veröffentlichungen in chronologischer Reihenfolge:

Google, das Faustrecht und seine schlimmen Folgen

CONTAXE Wettbewerbsbeschwerde - Alle Beschwerdepunkte gegen Google

CONTAXE Wettbewerbsbeschwerde gegen Google

Wettbewerbsbeschwerde gegen Google - David gegen Goliath und die Zukunft von CONTAXE

Strafanzeige in der Causa Google und Adblock Plus

Die Vernichtung europäischer Technologien mit Unterstützung hiesiger Politiker am Beispiel CONTAXE

Verfahren gegen Google - CONTAXE bittet um Unterstützung

Affiliate-Netzwerk CONTAXE steht zum Verkauf




CONTAXE hat im Juni 2013 bei mehreren europäischen Kartellämtern, sowie der EU-Kommission, eine Beschwerde gegen Google eingereicht. Hier sind nun die einzelnen Beschwerdepunkte aufgelistet. Die Liste könnte man nach heutigem Erkenntnisstand noch erweitern, da Google in der Zwischenzeit weitere marktmissbräuchliche Strategien anwendet.

 

Vor allem die klein- und mittelständigen Unternehmen werden durch Google geschädigt oder gar vernichtet. Die Politik schaut nur zu, und schreitet nicht ein, obwohl Google seine Gewinne auf Scheinfirmen auf den Seychellen umleitet, und damit die Steuerzahlung hierzulande vermeidet.

Das missbräuchliche, rechtswidrige Verhalten von Google zeigt sich unter anderem

  • mit der rechtswidrigen, Dienste übergreifenden Erfassung, Zusammenfassung und Auswertung von personenbestimmbaren und personenbezogenen Nutzerdaten, welche zur Erzielung einer deutlich besseren Konversion bei der Auslieferung von Online-Werbung ausschliesslich eigener Werbedienste, und Werbedienste bevorzugter Kooperationspartner, verwendet werden, mit der Folge eines elementaren Wettbewerbsvorteils gegenüber dem Konkurrenzanbieter, der die bestehenden Datenschutzgesetze beachtet und nicht die Möglichkeit hat mit den Gewinnen seiner marktbeherrschenden Suchmaschine stetig finanziell lukrative Geschäftsmodelle von Wettbewerbern zu kopieren, diese in der Suchmaschine bevorzugt zu verlinken, den hieraus generierten Traffic mittels Online-Werbung zu kapitalisieren, und die dabei wiederum unrechtmässig erfassten Nutzerdaten erneut gewinnbringend zu vermarkten.

  • mit der Umleitung von Suchmaschinen-Traffic, Traffic von Google-Diensten, und weiterem Internet-Traffic auf Google-eigene Produkte und Dienste, wo dann ausschliesslich Google-Werbung eingeblendet wird und andere Werbeanbieter aussen vor bleiben müssen.

  • mit der Umleitung von Traffic auf Webangebote von Unternehmen, die (Exklusiv-) Verträge mit Google haben, so dass dort wiederum Google-Werbung eingeblendet wird und Google-Dienste verlinkt sind, während Konkurrenzanbieter aussen vor bleiben müssen.

  • mit der Bindung, sowie Ausgrenzung, von Marktteilnehmern mittels seiner Technologie-Plattform DoubleClick Ad Exchange

  • in der andauernden Strategie der Quersubventionierung von immer neuen Diensten, bei denen sich das Unternehmen immer mehr Internet-Traffic aneignet, dort ausschliesslich eigene Werbung schaltet und Nutzerdaten sammelt, die wiederum mit Nutzerdaten anderer Google-Dienste zusammengeführt und bei der Auslieferung von Google-Werbung verwendet werden, während Konkurrenzanbieter aussen vor bleiben müssen.

  • in der Verknüpfung von Diensten mit seiner marktbeherrschenden Suchmaschine, und hier insbesondere Google+, aber auch Google Maps, Google Shopping uam.

  • in der Bündelung von Diensten, was zum Trafficentzug bei Wettbewerbern führt.

 

  • in der Umleitung und Kontrolle von Internet-Traffic mittels Aufbau zusätzlicher infrastruktureller Dienste, wie u. a. Android, Google DNS und Google Chrome.

  • in der Integration von ausschliesslich Google-Werbung in den Suchergebnissen bei der Website-Suche, während Konkurrenzanbieter aussen vor bleiben müssen.

  • in der direkten Manipulation von Suchergebnissen vor allem dort, wo Geld zu verdienen ist (bei sogenannten "Money-Keywords") zugunsten eigener Werbung, Produkte und Dienste, was zu einer erheblichen Verringerung des Traffics bei den Websites führt, die Werbung konkurrierender Anbieter integriert haben.

  • in der Reglementierung und Beschränkung von Websitebetreibern bei der Refinanzierung von Websites mit anderen Werbeprogrammen mittels subjektiven, ausnahmslos von Google aufgestellten Kriterien, wie u. a. Ladezeit, Javascript-Grösse, und Anzahl der Werbeanzeigen, obwohl das Unternehmen selbst marktbeherrschender Werbeanbieter ist.

  • in der direkten Manipulation von Suchergebnissen zugunsten von Webseiten, auf denen Google-Werbung eingeblendet wird, bei gleichzeitiger Benachteiligung von Websites, die Konkurrenz-Werbung schalten.

  • in der Aneignung von fremden Inhalten in zahlreichen Google-Diensten zur Steigerung des Traffics, mit dem durch Schaltung ausschliesslich eigener Werbung Geld verdient wird, während Websitebetreiber sich laut Google Webmaster-Richtlinien keine fremden Inhalte aneignen dürfen um ebenfalls mehr Traffic und damit mehr Werbeeinnahmen zu generieren.

  • in der Benachteiligung von Websites mit CONTAXE Werbung, und hier insbesondere InText-Werbung.

  • bei Exklusivvereinbarungen mit Betreibern von Internetangeboten, die verhindern, dass diese Werbung anderer Anbieter beziehen, auch unter Einbeziehung seiner Technologie-Plattform DoubleClick Ad Exchange.

  • bei der Behinderung von Werbetreibenden bei dem Versuch ihre Daten auf der Google-Werbeplattform auf andere Werbeanbieter zu übertragen oder mit anderen Werbeanbietern zu verknüpfen, mit der Folge, dass diese Werbetreibenden nicht auch bei Konkurrenzanbietern werben.

  • bei der Verknüpfung von Google-Werbung mit Google+ - Bewertungen zur Erzielung einer höheren Klickrate auf Werbebanner, während Konkurrenzanbieter diese Möglichkeit nicht erhalten.

  • Erzwingung von Google-Konto-Eröffnungen zur leichteren Erfassung personenbezogener Daten bei einer Vielzahl von Diensten, für deren Durchführung das Konto nicht nötig wäre.

  • bei der Nutzung von Nutzerdaten aus marktbeherrschenden Google-Diensten, wie u. a. Analytics oder Diensten, wie z. B. Google+, die seitens Google in erheblicher Weise promotet werden, für Retargeting-Werbung, ohne dass andere Werbeanbieter diese Daten erhalten, damit sie ebenfalls deutlich bessere Klickraten erzielen können und dadurch höhere Einkünfte haben.

  • bei der Einblendung von ausschliesslich Google-Werbung bei den Suchergebnissen seiner Suchmaschine, obwohl das Unternehmen mit 96% Marktanteil in Europa eine Monopolstellung inne hat, und diese mit rund 90 weiteren unternehmenseigenen Diensten, die zum Teil ebenfalls marktbeherrschend sind, eng verzahnt und damit Kapitalströme vielerlei Branchen direkt zu Google-Unternehmen, und mit Google eng verbundenen Unternehmen, leitet.

  • in einer intransparenten Werbeschaltung, bei der der Werbetreibende nicht weiss welcher Websitebetreiber wie viel des Klickpreises erhält, mit der Folge, dass Google zum eigenen Vorteil reichweitenstarken Portalen verhältnismässig mehr Geld zahlen kann als kleinen Websitebetreibern, zum Nachteil anderer Werbeanbieter, die auf reichweitenstarken Portalen nicht konkurrenzfähig sind, deshalb massive Traffic Verluste verzeichnen.

  • bei seiner Aussendarstellung gegenüber Werbekunden als unumgänglicher Partner für alle Unternehmen, die online und offline wahrgenommen werden wollen, so dass bei einer Mehrzahl der Werbetreibenden Alternativen gar nicht erst in Betracht gezogen werden, weil sie in der Regel nur einen einzigen Anbieter nutzen.

  • in der Bevorzugung von Google-Shopping bei gleichzeitiger Benachteiligung von Preisvergleichsanbietern, wie z. B. auch CONTAXE Preisvergleich.

  • mit der Bindung und Kontrolle von Mobile-Werbung durch den zwingenden Einsatz des Google Betriebssystems Android, Google Play, Google Maps, wie auch anderer Google-Dienste auf Smartphones.

  • mit der Verknüpfung seiner Suchmaschinenwerbung auf einer Plattform mit Werbung auf Websites im Google Display Netzwerk, sowie mit Werbung auf mobilen Geräten.

  • mit der Fingierung einer Auftragsdatenverarbeitung im Zusammenhang mit dem Analysedienst Google (Universal) Analytics, mit der sich Google als Hilfsperson des Websitebetreibers darstellt, um damit den Eindruck zu erwecken, dass man die materiellen Anforderungen des § 11 BDSG erfülle, obwohl der Konzern der tatsächliche Herr über die mittels Analytics erfassten Daten ist.Zudem kann sich kein Websitebetreiber vor dem Beginn der Datenverarbeitung oder später regelmäßig von der Einhaltung der beim Google getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen überzeugen. Desweiteren werden, neben der IP weitere Nutzer eindeutig identifizierende Daten erfasst.

  • mit der systematischen Bindung von Agenturen mittels eingehender und regelmässiger Schulung auf ein Google-Interface, mit dem ausschliesslich Google-Werbung ausgeliefert werden kann, und Wettbewerber wie CONTAXE gar nicht erst in Betracht gezogen werden.

  • mit der Finanzierung des Geschäftsmodells Adblock Plus, mit dem über Jahre hinweg CONTAXE Online-Werbung auf Webseiten blockiert wird, die auf mindestens 15 Mio Computern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgerufen wurden, bei gleichzeitiger Freischaltung von Google Online-Werbung.




CONTAXE informiert seit Juni 2013CONTAXE Online-Advertising to sell

  • europäische Kartell- und Strafverfolgungsbehörden,
  • Datenschutzbeauftragte in D, AT, CH und Brüssel
  • eine Vielzahl von Spitzenpolitikern einschliesslich der Parteivorstände,
  • sowie zahlreiche Leitmedien

über das gravierende marktmissbräuchliche Verhalten von Google.

Wir haben dabei Täter, verübte Straftaten und Rechtsverletzungen, wie auch den genauen Tathergang samt Tatwaffe quasi auf dem Silbertablett übergeben und auch die schwerwiegenden Folgen für die Menschen in Europa anschaulich dargestellt.

Die Summe der vorsätzlichen Rechtsverletzungen von Google hätten längst in ein Tätigkeitsverbot in allen Ländern der EU und der Schweiz führen müssen. Jedoch, mit Ausnahme weniger, kaum ernst gemeinter Lippenbekenntnisse, ist bis heute nichts geschehen.

CONTAXE steht ab heute offiziell zum Verkauf, weil es nicht möglich ist ein technologisch innovatives, konkurrenzlos kostenoptimiertes, „jedoch“ rechtskonformes Geschäftsmodell nachhaltig in einer Branche zu platzieren, in der ein Monopolist ungestört sein Unwesen treiben kann, weil

  • Politikvertreter, die dies verhindern könnten, vornehmlich an der Verbesserung ihrer eigenen Vermögensverhältnisse interessiert sind.
  • eine offensichtlich überlastete Justiz keine Ressourcen hat oder, wenn doch, gleichgeschaltet ist.
  • die für eine Demokratie so wichtige 4. Gewalt schon lange nicht mehr existiert, und die Leitmedien derart am Tropf von Google hängen, dass sie viel lieber den Müll abdrucken, der von den Marketingagenturen der Täter abgesondert wird, anstatt die richtigen Fragen zu stellen und entsprechend zu recherchieren.
  • Google als Inhaber von mindestens 8 Roboterunternehmen und Mitentwickler von Militärrobotern Teil der amerikanischen Rüstungsindustrie ist und sich wegen der hieraus abzuleitenden politischen Rückendeckung so ziemlich alles erlauben kann, ohne dass dagegen eingeschritten wird.
  • davon auszugehen ist, dass das enge Verhältnis zu den US-Geheimdiensten (spätestens beginnend im Jahr 2004 mit dem Kauf von Google Earth - vormals Keyhole - von Q-Tel, einem Venture Capital Unternehmen der CIA) Google die Möglichkeit gibt auf Kompromat zuzugreifen, mit dem man politische Entscheidungsträger gezielt gefügig machen kann. Wie anders ist das Verhalten von EU-Kommisar Joaquín Almunia zu erklären, der in diesen Tagen das Kartellverfahren gegen Google mit aller Macht einstellen will, obwohl dort nur 4 von mehr als 30 möglichen Anklagepunkte überhaupt auftauchen und die von Google avisierte Gegenleistung geradezu lächerlich ist.
  • Google das Geschäftsmodell von Adblock-Plus massgeblich finanziert. Wenn man diesen Adblocker installiert, wird die allermeiste Werbung überhaupt nicht blockiert, und schon gar keine Google Werbung. CONTAXE Werbung wird jedoch blockiert.
  • von uns versandte E-Mails, z. B. an potentielle Geschäftspartner oder auch andere, auf wundersame Weise nicht ankommen, obwohl unser E-Mail-Server auf keiner Blacklist steht und wir deshalb davon ausgehen, dass hier bewusst von dritter Seite manipuliert wird.
  • es keine Möglichkeit mehr gibt strategische Überlegungen und Entscheidungen vor dem Zugriff der Wirtschaftsspionage zu schützen, die von den US-Geheimdiensten in enger Zusammenarbeit mit Google als wichtigsten Datenlieferanten zugunsten der US-Konzern-Allianz praktiziert wird. Dies ist derzeit nur noch mit althergebrachten Kommunikationsmitteln, wie z. B. versiegelten Briefen, möglich, aber in der Praxis nicht realisierbar.
  • dies nur mit Unterstützung oder zumindest Duldung von Google möglich ist. Der Käufer von CONTAXE mag sich dem Diktat von Google beugen, wir tun dies nicht.

Wir haben in der Vergangenheit mehrmals versucht Google zu einer Veränderung seines Marktverhaltens zu bewegen. Dies ist uns nicht gelungen. Im Gegenteil. Julia Holtz, die oberste Wettbewerbsjuristin bei Google, will uns und unsere Kunden offensichtlich verhöhnen, wenn sie in ihrem letzten Schreiben von einem „funktionierendem Leistungswettbewerb“ in unserer Branche spricht, und, dass „an potentiellen Käufern (für CONTAXE) in der erfolgreichen europäischen Werbewirtschaft kein Mangel bestehe“.

Der von Julia Holtz prognostizierten Käuferschar geben wir auf Anfrage gerne weitere Informationen über die zum Verkauf stehende Werbeplattform CONTAXE, sowie über die gleichnamige Technologie. Der Käufer sollte von Google geduldet sein, sprich einen Zugang zum Werbemarkt (Agenturen) verfügen, damit er Werbekampagnen als Erstverwerter oder Google-Anzeigen als Backfill ausliefern kann.

Update: Sehr lesenswert zu dieser Thematik ist die aktuelle Veröffentlichung von Springer-Chef Mathias Döpfner in der FAZ, Warum wir Google fürchten.




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