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CONTAXE beklagt die Vernichtung europäischer Technologien mit Unterstützung hiesiger Politiker

CONTAXE TechnologienIm Zusammenhang mit dem Spionageskandal PRISM/TEMPORA werden vereinzelt Forderungen von Politikern laut es müsse vermehrt europäische Technologien geben um hiesige Verbraucher vor dem Datenmissbrauch durch US-Gemeindienste und US-Konzerne zu schützen. Diese Forderung ist richtig, allerdings nicht wirklich ernst gemeint. In Wirklichkeit helfen hiesige Politiker und Behörden aktiv bei der Vernichtung  europäischer Technologien, wie das Beispiel CONTAXE beweist.

Causa Google - Legale und illegale Datenerfassungspraktiken in der Online-Werbung

Es leben rund 7,2 MRD Menschen auf unserem Planeten. Nur eine ganz verschwindend geringe Menge davon macht unter Verwendung rechtswidriger und marktmissbräuchlicher Methoden kräftig Kasse mit den Daten dieser Menschen,  dem Öl des 21. Jahrhunderts. Im Gegenteil, selbst die vom Gesetzgeber beauftragten Datenschützer helfen Google & Co. aktiv und passiv beim Datenmissbrauch.

 

Und wenn man ihnen wichtiges technisches Know-how liefert, was CONTAXE gemacht hat, und darüber hinaus anbietet alternative, saubere, Technologien in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen, reagiert man hierauf erst einmal gar nicht. Und wenn dann nach vielfachem Nachfragen mehrere Monate später doch reagiert wird, fehlt jegliche Dialogbereitschaft, die jedoch seltsamerweise gegenüber dem Unternehmen vorhanden ist, welches hiesigen Gesetzen zuwiderhandelt. Ist es an dieser Stelle falsch von Begünstigung im Amt zu sprechen?

Eine Suchmaschine für alle - Missbrauch ausgeschlossen

Seit mehr als 8 Jahren entwickelt CONTAXE multifunktionale Werbetechnologien, unter Einsatz von gesetzeskonformen Tracking-Lösungen. Darunter findet sich auch eine ausgefeilte Crawler-Technologie, die man für eine erstklassike "europäische" Suchmaschine verwenden könnte, bei der man rechtswidriges Nutzer-Tracking  und Manipulationen zugunsten ausgewählter Kooperationspartner oder gar unternehmenseigener Dienste genauso ausschliessen könnte, wie die wettbewerbswidrige Verknüpfung der Suchmaschine mit anderen Diensten. Eine Suchmaschine, die quasi allen gehört, weil sie völlig neutral ist. Es gibt sie also bereits, die geforderten, hiesigen Technologielösungen, aber wirklich unterstützen will sie niemand aus der Politik.

Causa Adblock Plus - Erinnerungen an die Zeit von Al Capone

Spätestens seit dem Film "Der Pate" kennt  fast jeder die Praktiken der organisierten Kriminalität zu Zeiten von Al Capone. Damals sorgte man dafür, dass die Kunden nicht zur Konkurrenz gingen, oder nur zu der Konkurrenz, bei der man zuvor Schutzgeld kassiert hatte.

Ein führender Manager der Werbewirtschaft, genauer des nach eigenen Angaben mit 31 Mio werbefinanzierten Free-Accounts größten Internet-Spezialisten Europas, United Internet AG, finanziert den Werbeblocker Adblock Plus, mit dem die Einblendung von Werbung auf Webseiten verhindert werden soll. Allerdings wird die Werbung von Unternehmen der United Internet AG, nämlich Sedo, web.de, GMX, 1&1 und netzwelt.de, nicht blockiert. Genauso wie die Werbung des Werbeunternehmens YieldKit, welches der oben genannte Werbemanager finanziert und dessen Produkte in direkter Konkurrenz zu CONTAXE stehen.

 

Ebenfalls nicht blockiert wird die Werbung von anderen Werbeunternehmen, von denen Geld kassiert wird. Der Marktführer in der Online-Werbung, Google, finanziert dieses Geschäftsmodell ebenfalls, anstatt Strafanzeige zu erstatten. CONTAXE kann es sich nicht leisten Schutzgeld für die Freischaltung seiner Werbung bei Adblock Plus zu bezahlen und hat deshalb Strafanzeige erstattet.

Causa Paypal - Zusätzlich zu den üblichen Gebühren rund 5% vom Umsatz kassiert

Das Zahlungsmittel auf der Werbeplattform CONTAXE ist der Euro. Deshalb unterhält CONTAXE bei seiner Hausbank in der Schweiz neben dem Franken-Konto auch eines in Euro. Trotz vielfacher Proteste über mehrere Jahre hinweg weigert sich Paypal die Kampagnenbudgets, die von Werbetreibenden in Euro einbezahlt werden, auf das Euro-Konto zu überweisen. Das Geld wird auf ausnahmslos auf das Franken-Konto überwiesen, und dies auch noch unter Verwendung eines schlechten Devisen-Umrechnungskurses. Und wenn das Geld anschliessend vom Franken-Konto wieder zurück auf das Euro-Konto überwiesen wird, gehen wiederum einige Prozente verloren.

 

Da Paypal als Zahlungsanbieter im E-Commerce quasi eine Monopolstellung innehat und man deshalb auf Paypal nicht verzichten kann, ist man machtlos. So verliert CONTAXE rund 5% seines Paypal-Umsatzes. Die offizielle Begründung von Paypal lautet übrigens:

 

"Es ist derzeit leider nicht möglich, den Abbuchungsvorgang zu ändern. Die Gebühren, welche durch das Wechseln der Währungen entsteht wird bestehen bleiben."

Vorhandene Gesetze für das Internet einfach anwenden statt aushebeln

Google, United Internet, Paypal. Das Kleinunternehmen CONTAXE muss sich mit dem fragwürdigen Geschäftsgebaren von drei Giganten herumschlagen. Im Grunde ein Ding der Unmöglichkeit. Wir hoffen noch immer darauf, dass die hiesige Politik, Wettbewerbsbehörden und Justiz endlich handeln. Für die Einhaltung von Rechtsnormen im Internet müssten auch keine neuen Gesetze her. Die bestehenden könnten einfach nur angewendet werden. Aber dies scheint niemand wirklich in der Politik zu wollen. Wieso eigentlich?

 

Beim Thema Datenschutz kann nicht der vielzitierte technische Fortschritt für den massenhaften Rechtsbruch und dem hieraus erzielten Wettbewerbsvorsprung gegenüber Konkurrenten herhalten, denn nur weil ein neues Einbruchswerkzeug (Tracking-/Datenerfassungs-Technologien) erfunden wurde, mit dem man die Privat- und Intimsphäre von Personen und Unternehmen (und übrigens auch Behörden) problemlos und unbemerkt verletzen kann, darf man dieses Einbruchswerkzeug nicht gesetzlich legitimieren, wie es derzeit auf EU-Ebene geschieht.

 

Während Politik und Sicherheitsbehörden vielfältige Massnahmen beschliessen um den Bürger stärker zu überwachen und zu kontrollieren, herrscht in der Wirtschaftswelt zunehmend Anarchie. Hier bestimmt der Stärkere die Regeln, auch wenn diese gegen hiesige Gesetze verstossen. Es fehlen Kontrolle und Überwachung, aber weder Wettbewerbsbehörden noch Politik rühren ernsthaft die Hände. Es wäre die Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden der Frage nachzugehen, wieso dies alles so ist und diejenigen rigoros hinter Gitter zu bringen, die für den Rechtsmissbrauch und dessen Begünstigung verantwortlich sind.

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